Elektromobilität als Erfolgsmodell – mit blinden Flecken
Ob E-Bikes, E-Scooter, Sharing-Flotten oder elektronische Zubehörprodukte wie Navigationsgeräte und Tracker: Die Mobility-Branche ist heute ohne Batterien nicht mehr denkbar. Dank ihnen können Unternehmen neue Dienste anbieten und Märkte erschließen.
Häufig wird dabei unterschätzt, dass Batterien nicht nur technische Bauteile sind, sondern auch regulatorische Verantwortung mit sich bringen. Jeder in Verkehr gebrachte Akku löst gesetzliche Pflichten aus, die viele Unternehmen erst oft erkennen, wenn die Situation bereits kritisch wird.
Warum Batterien zum Compliance-Thema werden
In Gesprächen mit Mobility-Unternehmen hören wir häufig Aussagen wie:
„Wir stellen ja keine Batterien her.“„Das betrifft doch nur große Hersteller.“
„Unsere Akkus sind fest verbaut – das zählt nicht.“
Die Realität sieht anders aus. Herstellerverantwortung beginnt bei der Produktion und setzt sich beim Inverkehrbringen fort. Wer ein Produkt mit Batterie verkauft oder in Verkehr bringt, ist für den gesamten Lebenszyklus der Batterie verantwortlich. Dazu gehören die korrekte Kennzeichnung, die Rücknahme, die ordnungsgemäße Entsorgung und das Recyclinggemäß geltender gesetzlicher Vorgaben.
Das betrifft unter anderem:
- Hersteller von E-Bikes und Lastenräder
- Anbieter von E-Scootern und Sharing-Flotten und Sharing-Anbieter
- Hersteller von Navigationsgeräten, Bordcomputern und Trackern
- Anbieter von Zubehör mit integrierten Akkus
Die unterschätzte Frage: Was passiert am Lebensende?
Während Produktentwicklung, Markteintritt und Skalierung meist gut geplant sind, bleibt eine Frage oft unbeantwortet:
Was passiert mit den Batterien, wenn sie defekt oder nicht mehr nutzbar sind?
Ohne klar geregelte Prozesse entstehen rechtliche Risiken, zusätzlicher organisatorischer Aufwand und Unsicherheit bei Endkunden und Partnern. Geradebei wachsenden Fahrzeugflotten oder auf internationalen Märkten kann dieses Thema schnell komplex werden.
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich damit zu befassen
Die regulatorischen Anforderungen für Batterien nehmen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene zu. Gleichzeitig wächst der öffentliche Fokus auf Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und die Verantwortung der Hersteller.
Unternehmen, die sich frühzeitig strukturiert aufstellen und die gesetzlichen Pflichten, etwa Kennzeichnung, Registrierung, Rücknahme und ordnungsgemäße Entsorgung von Batterien einhalten:
- vermeiden Bußgelder und Vertriebsstopps.
- entlasten ihre internen Teams durch klare Prozesse.
- stärken ihre Markt- und Markenposition und ihr Markenimage durch Compliance und Nachhaltigkeit.
Sie sind sich unsicher, ob Ihre Produkte betroffen sind?
Wir unterstützen Mobility-Unternehmen dabei, ihre Pflichten frühzeitig zuerkennen und strukturiert zu erfüllen.
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