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Sept. 2026

PPWR gilt jetzt: Wissen Sie, was konkret auf Ihr Unternehmen zukommt?

On 22 , Sept. 2026 | In | By Mona-Fee Kienle

Seit dem 12. August 2026 gilt die EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) grundsätzlich in der EU. Damit ist die PPWR kein regulatorisches Zukunftsthema mehr, auch wenn einzelne Anforderungen gestaffelt zu späteren Zeitpunkten greifen.

Für Unternehmen, die Verpackungen oder verpackte Produkte in der EU in Verkehr bringen oder importieren, sind die neuen Vorgaben damit in der Praxis angekommen.

Doch wie klar ist bereits, was das konkret für das eigene Unternehmen bedeutet?

    • Welche Anforderungen der PPWR betreffen uns tatsächlich?
    • Welche Rolle nehmen wir innerhalb der Wertschöpfungskette ein?
    • Welche Pflichten und Verantwortlichkeiten ergeben sich daraus?

Diese Fragen sind entscheidend. Denn der Anwendungsbereich der PPWR ist weit, die konkreten Anforderungen sind jedoch nicht für jedes Unternehmen gleich. Die PPWR entwickelt das bisherige Verpackungsrecht weiter und nimmt den gesamten Lebenszyklus von Verpackungen in den Blick: von der Herstellung über das Inverkehrbringen bis zur Entsorgung. Adressiert werden unter anderem Erzeuger, Importeure und Vertreiber von Verpackungen sowie verpackter Waren.

Damit können zahlreiche Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette betroffen sein. Welche Pflichten im Einzelfall tatsächlich greifen, hängt jedoch unter anderem von der eigenen Rolle, dem Geschäftsmodell, den jeweiligen Verpackungen und dem relevanten Markt ab.

Abhängig davon können sich beispielsweise Registrierungs- und Meldepflichten sowie Anforderungen an Konformität, Design, Kennzeichnung, Rücknahme und Information ergeben. Hinzu kommt: Die PPWR schafft zwar einen europaweit einheitlichen Rechtsrahmen, gleichzeitig bestehen weiterhin Auslegungsfragen und unterschiedliche zeitliche Vorgaben.

Für Unternehmen bedeutet das: Eine allgemeine Kenntnis der Verordnung allein reicht nicht aus. Entscheidend ist vielmehr, die regulatorischen Anforderungen auf die eigene Unternehmensrealität zu übertragen.

Die zentrale Frage: Wo stehen wir?

Bevor umfangreiche Maßnahmen angestoßen werden, sollte zunächst Klarheit über die eigene Ausgangssituation bestehen. Welche Rolle nimmt das Unternehmen innerhalb der Wertschöpfungskette ein? Welche Anforderungen sind für das eigene Geschäftsmodell und die jeweiligen Verpackungsströme tatsächlich relevant? Und welche bestehenden Daten, Prozesse und Strukturen spielen dabei eine Rolle?

Diese Standortbestimmung hilft dabei, die PPWR nicht nur als abstrakten regulatorischen Anforderungskatalog zu betrachten, sondern die eigene Betroffenheit strukturiert einzuordnen. Dabei ist auch die umgekehrte Perspektive wichtig: Klarheit darüber zu schaffen, welche Anforderungen aktuell gerade nicht relevant sind. Denn auch das hilft, unnötigen Aufwand zu vermeiden und Ressourcen auf die tatsächlich relevanten Themen zu konzentrieren.

PPWR-Sofortcheck: kurzfristig Klarheit über die eigene Ausgangssituation schaffen

Genau hier setzt unser PPWR-Sofortcheck an.

Er bietet Unternehmen einen strukturierten Einstieg in die Auseinandersetzung mit der PPWR. Im Mittelpunkt steht nicht die abstrakte Betrachtung sämtlicher Vorgaben, sondern die konkrete Situation des Unternehmens.

Dafür betrachten wir unter anderem das Geschäftsmodell und die relevanten Verpackungsströme, die Rolle des Unternehmens innerhalb der Wertschöpfungskette sowie die daraus resultierenden regulatorischen Anforderungen und Verantwortlichkeiten. Auch bestehende verpackungsbezogene Daten, Prozesse und Systeme können in die Ersteinschätzung einbezogen werden.

Das Ergebnis: eine strukturierte Ersteinschätzung zu relevanten PPWR-Anforderungen, Verantwortlichkeiten, möglichen Compliance-Lücken und den nächsten sinnvollen Schritten.

Damit schafft der PPWR-Sofortcheck vor allem eines: Transparenz darüber, wo das Unternehmen in Bezug auf die PPWR aktuell steht.

Er ist bewusst als Einstieg konzipiert. Es geht noch nicht darum, sämtliche Compliance-Lücken im Detail zu analysieren oder bereits einen vollständigen Umsetzungsplan zu entwickeln. Vielmehr entsteht eine belastbare Orientierung darüber, welche Themen relevant sind und an welchen Stellen eine vertiefte Betrachtung sinnvoll ist.

Denn bevor Unternehmen entscheiden können, was konkret zu tun ist, müssen sie zunächst wissen, wo sie stehen.

Sie möchten wissen, welche PPWR-Anforderungen Ihr Unternehmen tatsächlich betreffen?

Mit unserem PPWR-Sofortcheck schaffen wir eine strukturierte Ersteinschätzung Ihrer Ausgangssituation.

Suchen Sie umfassendere Unterstützung?

Wir bieten gezielte Workshops für Teams mit bis zu 5 Teilnehmern an und geben praktische Hinweise zu WEEE, PPWR, Batterien und Material Product Compliance.

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